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Emulation / Online Kopplung |
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Bei der Inbetriebnahme von Lagerverwaltungsrechnern (LVR) bzw. Materialflussleitrechnern (MFR) ergeben sich auf der Baustelle oftmals Probleme durch ungetestete Steuerungssoftware und die damit verbundene schwierige Fehlersuche am realen System. Die notwendige Fehlerbehebung kann zu erheblichem Zeitverzug und Termindruck führen. Die wesentliche Problematik ergibt sich dadurch, dass realitätsnahe Tests vor der eigentlichen Inbetriebnahme kaum oder gar nicht möglich sind.
Um die kosten- und oftmals überaus zeitintensive Einführungsphase der Steuerungssoftware während der Testphase drastisch zu verkürzen, kann die reale Anlage als Simulationsmodell mit ausreichendem Detaillierungsgrad abgebildet werden. Dabei ist insbesondere das Kommunikationsverhalten der Anlage, wie zum Beispiel der Telegrammverkehr zwischen den Anlagen- und Steuerungselementen, in das Modell aufzunehmen. Auf diese Weise können Fehler durch Simulationsexperimente aufgedeckt und die Steuerungssoftware vor der eigentlichen Inbetriebnahme getestet werden. Folglich sinken Termindruck und Risiken. Definition Emulation: „Ein Spezialfall der Simulation, bei der das Verhalten einer Maschine durch eine andere Maschine komplett nachgebildet wird“. Prof. Dr. Walther Umstätter, Digitales Handbuch der Bibliothekwissenschaft-Definitionen Folgende Abbildung zeigt die möglichen Schnittstellen zum realen System: Potenziale einer Online-Kopplung:
- Verkürzen der Inbetriebnahmezeiten durch Vermeidung ineffektiver Fehlersuchen auf der Baustelle
- Test des Zeitverhaltens und der Reaktionsfähigkeit der Steuerungssoftware
- Test der übergeordneten Steuerungssoftware auf logische Richtigkeit, Entwicklungsunterstützung unabhängig von der realen Anlage
- Big-Bang-Integrationstests: Telegrammverkehr und sämtliche Steuerungsmodule des MFR bzw. LVS (einschließlich Adressierung etc.)
- Inkrementelle Modultests als Back-to-Back-Tests
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