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Nach wie vor gibt es den klassischen Zielkonflikt der Produktionsplanung und -steuerung mit der Forderung nach kurzen Durchlaufzeiten, geringen Lagerbeständen, hoher Maschinenauslastung und Verfügbarkeit. Zwischenzeitlich ist auch noch die Forderung nach großer Flexibilität erschwerend hinzugekommen. Schon während der Planung einer Produktionsanlage kann diesen Zielen mit Hilfe simulativer Unterstützung Rechnung getragen werden. Engpässe können erkannt, Ressourcen und Puffer dimensioniert und Anlagenleistungen ermittelt werden. Der Einsatz von Simulation während der Produktion ermöglicht die Ermittlung optimaler Auftragsreihenfolgen, die Schulung von Mitarbeitern an der virtuellen Anlage und liefert Antworten auf sämtliche "what-if" Fragen, um nur einige der zahlreichen Möglichkeiten zu nennen.
Projekt Simulation einer Fensterfertigung
Aufgabenstellung: Simulative Abbildung der gesamten Produktionsanlage
Ziel: Opimierung der Anlagenleistung, Auslegung der Ressourcenkapazitäten, Engpassanalyse etc. Systembeschreibung:
- 4-fach-Bearbeitungszentrum mit Beschickung
- Portale mit Doppelgreifer
- P&F-Lackieranlage
- Rollenförderer
- Doppelendprofiler
Ergebnisse der Simulation:
- "Enge Auslegung" der gesamten Anlage bezüglich installierter Ressourcen, Puffergrößen etc.
- Identifikation und Eliminierung der Engpässe, dadurch harmonisierte Auslastung
- Nachweis der Anlagenleistung unter dynamischer Betrachtungsweise
- Möglichkeit der Ermittlung optimaler Auftragsreihenfolgen in der Produktionssteuerung
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