Das AutoMod-Zusatzprogramm Model Communications ermöglicht den Austausch von Daten und Informationen zwischen: - Verschiedenen Simulationsmodellen
- einem Simulationsmodell und einer Steuerungssoftware (Stichwort Emulation)
Kommunikation zwischen mehreren SimulationsmodellenVöllig voneinander getrennte Simulationsmodelle können miteinander verknüpft werden. Diese tauschen dann während der Simulationsläufe Informationen bzw. Daten miteinander aus. So kann z. B. ein Simulationsmodell des Zulieferers mit dem des Produzenten verbunden werden. Die Modelle können jedoch weiterhin getrennt verwendet werden, was für die Validierung und für das Debuggen sehr wichtig sein kann. Unproblematisch ist ebenfalls das Thema Namenskonvention, da die Modelle nicht "verschmolzen" werden, sondern nur kommunizieren und Daten gemeinsam nutzen.
Verbindung von Simulationsmodellen und SteuersystemeDas Communication Modul ermöglicht es, Steuersysteme wie z.B. Lagerverwaltungsrechner, Materialflussrechner, SPS-Steuerung etc. mit einem Simulationsmodell zu verknüpfen und somit die Software auf Fehler und Leistungsfähigkeit zu testen (OPC-Server support). Auf diese Weise können Softwarefehler durch Simulationsexperimente aufgedeckt und die Steuerungssoftware vor der eigentlichen Inbetriebnahme getestet werden. Damit reduziert sich das Risiko einer verspäteten Fertigstellung der Anlage.
Kommunikation von Simulationsmodellen und anderen AnwendungenDiese Möglichkeit ist z. B. interessant um Simulationsmodelle im laufenden Produktionsbetrieb anzuwenden. Damit können Modelle über völlig unabhängige Oberflächen (Excel, Access, VBA etc.) gesteuert und damit auch von Simulationseinsteigern verwendet werden.
Ebenfalls können damit Umgebungen zum Training von Mitarbeitern erstellt werden, die dann mit der virtuellen Anlage "spielen" und so das System schnell und ohne Risiko kennenlernen können.